Leben heißt Veränderung.

Zu meiner Person

Geboren bin ich 1957 in Eindhoven (NL)
Als Kind schon habe ich vieles wahrgenommen, das andere nicht wahrzunehmen schienen. Da ich von meiner Umgebung nicht verstanden wurde, habe ich früh gelernt, eigene Wege zu gehen.
In meinem Physiotherapiestudium und später während Fortbildungen habe ich viele Techniken gelernt um Symptome behandeln zu können, aber ich habe immer etwas vermisst. Es war mir zu physisch orientiert und das reichte mir nicht. Der Mensch ist so viel mehr als sein Körper. Außerdem konnte ich beobachten, dass Menschen zwar Besserung erfuhren, viele aber nach einiger Zeit mit den gleichen Symptomen wiederkamen. Für mich war das ein Zeichen dafür, dass sich die Ursache nicht verändert hat, die die Beschwerden ausgelöst hat…

…Eine psychotherapeutische Ausbildung in Gesprächstherapie nach Rogers absolvierte ich in der Hoffnung, dieses „Loch“ zu füllen, aber ich empfand es als zwei parallele „Schienen“, die zwar beide ihre Berechtigung hatten, nicht aber den Mensch als Ganzes sahen. Die psychische Ebene war die eine, die physische die andere, aber sie kamen nicht zusammen. Als ich diese beiden Wege kombinierte fehlte mir immer noch etwas.

Dann stieß ich auf die Feldenkraismethode®. Da fand ich ansatzweise was ich gesucht hatte, vermisste aber noch die Ebenen in meiner Arbeit, die ich immer wahrgenommen hatte.

Reiki, EMF waren meine nächsten Stationen.

Als sich meine Wahrnehmung verfeinerte, habe ich  Seminare besucht, um dies alles einordnen zu können und einen Umgang damit zu finden.

Alle Methoden haben zwar meine Horizonte erweitert und mir Möglichkeiten gezeigt auf anderen Ebenen zu arbeiten, aber es fühlte sich noch immer nicht vollständig an. Es waren immer noch Techniken.

Erst als ich selbst lernte, nach innen wahrzunehmen und in meiner Basis zu bleiben, fühlte es sich so an, als ob etwas rund wurde. Nach außen wahrzunehmen, hatte ich schon sehr früh gelernt, wahrnzuehmen nach innen war etwas ganz anderes. Nun fühlte es sich „komplett“ an und ich hatte nicht mehr das Bedürfnis, immer wieder nach neuen Methoden suchen zu müssen. Jetzt war ich „angekommen“.

Als ich immer öfters erleben durfte, wie Spontanheilungen einfach geschahen, ohne dass ich etwas dafür „getan“ habe, bin ich neugierig geworden und habe sehr genau beobachtet. Ich entdeckte, dass es dann geschah, wenn ich nichts beabsichtigte und nichts „lenkte“, also auch nichts „wollte“. Ich konnte eine Kraft in mir spüren, und sah, wie die Energien der Klienten anfingen sich zu verändern.

Ich habe gelernt, dieser Kraft zu vertrauen und es einfach geschehen zu lassen. Es sind nicht die einzelnen Methoden, die wirken, sind diese auch noch so wertvoll. Es ist diese Kraft, die heilt und ich habe die Möglichkeit, sie durch mich hindurch zu manifestieren, indem ich die Form loslasse und es zulasse, dass sie in mir wirkt. Ich bin dabei lediglich die Brücke zwischen der manifestierten Welt der Formen und dem Nicht-manifesten, dem Formlosen. Wenn ich mein Bewusstsein erweitere, passiert alles andere von selbst, egal welche Technik ich anwende.

Später erkannte ich, dass diese Kraft Liebe ist. Sie ist es, die heilt. Nicht das, was wir normalerweise unter Liebe verstehen, sondern ein Zustand der Stille, der bedingungslose Liebe IST. Ich beobachte, dass Klienten sehr viel leichter annehmen können, was sie in sich wahrnehmen und es ihnen leichter fällt, dies nicht zu bewerten, wenn ich mir dieser bedingungslosen Liebe in mir selbst, als auch in meinem Gegenüber, bewusst bin.

Es entsteht auch in ihnen Stille, Ruhe und Frieden, während das was auftaucht einfach da sein „darf“.

In diesem Feld lernen sie sich liebevoll anzunehmen mit allem was sie ausmacht und können Mitgefühl entwickeln für alles was in ihnen auftaucht. Dann kann Heilung geschehen. Sobald auch nur ein kleiner Widerstand entsteht, verschwindet die Liebe in den Hintergrund und ein Kampf entsteht.

Kampf bedeutet Spannung. An dem Punkt kann man sich entscheiden: geht man mit in der Bewegung der Gedanken oder der Gefühle und lässt sich davon beherrschen, oder bleibt man im Mitgefühl für das was da ist, also auch mit dem Widerstand. Dazu wird der innere Beobachter benötigt, der ohne zu urteilen, lediglich wahrnimmt.

Dies ist für mich der ganzheitliche Weg, den ich immer gesucht hatte. Meine Aufgabe besteht lediglich darin, Menschen zu begleiten und dafür zu sorgen, dass das Feld des Formlosen aufrechterhalten bleibt. Das ist meine Erklärung für die Spontanheilungen, die geschehen und die für mich jedes Mal wieder wie ein Wunder sind.

Dieses in mir selbst erfahren zu dürfen rührt mich immer wieder. Menschen begleiten zu dürfen, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und eine Freude die grenzenlos ist.

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